Ausstellung: Werkschau Isabella Holenstein

Isabel­la Holen­stein zeigt Skulp­turen, Objek­te, Zeich­nun­gen, Malerei, Fotografie,
Foto­col­la­gen und Film.

Ausstel­lung vom 3. — 29. Sep­tem­ber 2023 wie fol­gt geöffnet:
Sa. und So.: 11.00 – 16.00 Uhr
Do. und Fr.: 14.00 – 18.00 Uhr
(Kün­st­lerin ist anwe­send)

«Ich stehe auf der Erde: dies ist mein Standpunkt»

«1986 begann ich kün­st­lerisch zu arbeit­en.
Zuerst malte ich mit den Hän­den, später arbeit­ete
ich mit Abfall­ma­te­ri­alien, vor allem mit Holz.
Joseph Beuys inspiri­erte und bee­in­flusste mein Leben
und mein kün­st­lerisches Arbeit­en.
Seit eini­gen Jahren befasse ich mich wieder mit der
Fotografie und lasse mich von mein­er Wahrnehmung
leit­en, die mir die Details des All­t­ags zeigen.
Alles ist beach­tungswert.»

Isabel­la Holen­stein

Weit­ere Fotos und Infor­ma­tio­nen zur Kün­st­lerin
unter www.isabella-holenstein.jimdo.com

«Die Kam­era ist mein Werkzeug. Mit ihrer Hil­fe mache ich alles um mich sin­nvoll.»
André Kertész (Fotograf, 1894 – 1985)

Vernissage: Werkschau Isabella Holenstein

Vernissage am 2. Sep­tem­ber 2023, 15.00 – 18.00 Uhr
mit Ein­führung der Kun­sthis­torik­erin Seraina Peer

Isabel­la Holen­stein zeigt Skulp­turen, Objek­te, Zeich­nun­gen, Malerei, Fotografie,
Foto­col­la­gen und Film.

Ausstel­lung vom 3. — 29. Sep­tem­ber 2023 wie fol­gt geöffnet:
Sa. und So.: 11.00 – 16.00 Uhr
Do. und Fr.: 14.00 – 18.00 Uhr
(Kün­st­lerin ist anwe­send)

«Ich stehe auf der Erde: dies ist mein Standpunkt»

«1986 begann ich kün­st­lerisch zu arbeit­en.
Zuerst malte ich mit den Hän­den, später arbeit­ete
ich mit Abfall­ma­te­ri­alien, vor allem mit Holz.
Joseph Beuys inspiri­erte und bee­in­flusste mein Leben
und mein kün­st­lerisches Arbeit­en.
Seit eini­gen Jahren befasse ich mich wieder mit der
Fotografie und lasse mich von mein­er Wahrnehmung
leit­en, die mir die Details des All­t­ags zeigen.
Alles ist beach­tungswert.»

Isabel­la Holen­stein

Weit­ere Fotos und Infor­ma­tio­nen zur Kün­st­lerin
unter www.isabella-holenstein.jimdo.com

«Die Kam­era ist mein Werkzeug. Mit ihrer Hil­fe mache ich alles um mich sin­nvoll.»
André Kertész (Fotograf, 1894 – 1985)

Ausstellung Ne On — Tatsiana Yukhnavets

Ich schaffe Gefühle. Das ist meine Philosophie

Ich habe keine Angst vor Exper­i­menten. Ich habe keine Angst, etwas falsch zu machen. Mein Inneres wird mir sagen, in welche Rich­tung ich mich bewe­gen soll.

Die Hauptlin­ie mein­er Kun­st ist eine Frau, ihre Rolle in der Gesellschaft.

Hier wird meis­tens die Biografie als eine geschiedene Frau, allein­erziehende Mut­ter, eine Aus­län­derin und deren Inte­gra­tion in die Gesellschaft ein­be­zo­gen.

Mit mein­er Kun­st möchte ich dem Betra­chter die schw­er fass­bare, sub­tile und frag­ile Gren­ze zwis­chen ein­er Frau und der Gesellschaft zeigen.

Im Pro­jekt «Schmerz» habe ich eigene Gedanken zu den aktuellen Ereignis­sen in der Welt in Tex­tilien rein gestickt und in den Col­la­gen ver­ar­beit­et.

Tat­siana Yukhnavets

Geboren 1975 in Wladi­wos­tok. Weis­s­russin. Lebt seit 2002 in der Schweiz. Autorin, freis­chaf­fende Konzep­tkün­st­lerin. Arbeit­et primär mit Col­la­gen, Stick­ereien und Tex­tilien.

Öff­nungszeit­en

6. Okto­ber 2023 — 17.00 — 20.00 Uhr

7. Okto­ber 2023 — 13.00 — 20.00 Uhr mit Vernissage und Apéro 17.00 Uhr

8. Okto­ber 2023 — 13.00 — 16.00 Uhr

MUVI – OpenAir Film mit Live-Vertonung, Kunst und DJs

‘MUVI’ ist eine Idee. Es wer­den junge Kun­stschaf­fende aus den Bere­ichen Sound, Musik und Video ange­fragt, um gemein­sam ein Pro­jekt zu gestal­ten.

Am 30. Sep­tem­ber um 20 Uhr ist erst­mals das Film­pro­jekt “echoes of loss – vier sequen­zen” unter freiem Him­mel am Egelsee zu sehen. Ein Kurz­film über den Ver­lust und seinen Nachk­lang. Eine Auseinan­der­set­zung in vier Episo­den, vier indi­vidu­elle Erfahrun­gen. 
Der Film wird live von Cel­lo, Syn­the­siz­er und Live-Elek­tron­ik ver­tont. 

Ab 18 Uhr läuft zudem in den Räu­men des Werk­hofes am Egelsee eine Ausstel­lung von jun­gen Kun­stschaf­fend­en aus Bern.

Zwis­chen 21 Uhr und 24 Uhr geht MUVI mit dem DJ-Duo Rit­mo Soley und ihrer Begeis­terung für Vinyl und unbekan­nte Dance­floor­perlen in die Nacht.

Bei schlechtem Wet­ter find­et das Event drin­nen statt

Zum ganzen Pro­gramm vom Kul­tur­sam­stag Sep­tem­ber

Mit freundlicher Unterstützung von

Ausstellung: Blushing and Crying – Wera Grzes

BLUSHING AND CRYING
blurs of facial metamorphoses

exhi­bi­tion 30.06–02.07.2023, 15.00–17:00
vernissage 29.06.2023, 18.00

Wera Grzes is a painter, poet, graph­ic artist. She is inter­est­ed in the rep­re­sen­ta­tion of women and in her work seeks new approach­es to por­trai­ture, reflect­ing on the mean­ing of por­trai­ture in the visu­al arts. In her artis­tic prac­tice, she explores the rela­tion­ship between fig­u­ra­tion and abstrac­tion, between image and word, plane and space, and the results of her explo­rations are paint­ings, prints, art books and poems.

Face an Portrait

Much has already been said about the face and por­trait. So why pay atten­tion to it again? What is so inter­est­ing about look­ing at a facial image? And from my prac­ti­cal point of view, why the desire to con­stant­ly revis­it por­traits? Espe­cial­ly liv­ing in an envi­ron­ment full of faces on screens?
My reflec­tions have led me to the state­ment that in the face we find asso­ci­a­tions with move­ment, action, and result. I find this idea in the Pol­ish ety­mol­o­gy of the word twarz (face), which is asso­ci­at­ed with the mean­ing of cre­ation tworzyć (to cre­ate).

The face can be seen as the result of the act of cre­ation. It can also be a “place of con­fronta­tion,” recall­ing the mean­ing of the Eng­lish word face. Pol­ish philoso­pher Anna Szyjkows­ka-Piotrkows­ka says that the face is a place of con­fronta­tion with the form­ing “self” and its inter­ac­tions. Action and vision — mine and oth­ers’ — con­tin­ue to shape the form.
As a result of her thoughts, she invokes the term “per­for­ma­tive face” In this sense, the face is shaped in a social con­text. It is a form that hap­pens at the moment and changes due to the move­ment of oth­ers. It is like a flu­id fig­ure, a struc­ture whose embod­i­ment is con­stant­ly mov­ing and shap­ing. The face is a formable mask of social cir­cum­stances.

Gesicht und Porträt

Über das Gesicht und das Porträt ist bere­its viel gesagt wor­den. Warum also noch ein­mal darauf einge­hen? Was ist so inter­es­sant an der Betra­ch­tung eines Gesichts­bildes? Und aus mein­er prak­tis­chen Sicht, warum der Wun­sch, sich immer wieder Porträts anzuse­hen? Vor allem, wenn man in ein­er Umge­bung voller Gesichter auf Bild­schir­men lebt?
Meine Über­legun­gen haben mich zu der Aus­sage geführt, dass wir im Gesicht Assozi­a­tio­nen mit Bewe­gung, Hand­lung und Ergeb­nis find­en. Ich finde diese Idee in der pol­nis­chen Ety­molo­gie des Wortes twarz (Gesicht), das mit der Bedeu­tung von Schöp­fung tworzyć (schaf­fen) ver­bun­den ist.

Das Gesicht kann als das Ergeb­nis des Schöp­fungsak­tes gese­hen wer­den. Es kann auch ein “Ort der Kon­fronta­tion” sein, was an die Bedeu­tung des englis­chen Wortes face erin­nert. Die pol­nis­che Philosophin Anna Szyjkows­ka-Piotrkows­ka sagt, dass das Gesicht ein Ort der Kon­fronta­tion mit dem sich for­menden “Selb­st” und seinen Inter­ak­tio­nen ist. Hand­lung und Vision — meine und die der anderen — for­men die Form weit­er.
Als Ergeb­nis ihrer Über­legun­gen führt sie den Begriff “per­for­ma­tives Gesicht” ein. Es ist eine Form, die im Moment entste­ht und sich durch die Bewe­gun­gen der anderen verän­dert. Es ist wie eine fließende Fig­ur, eine Struk­tur, deren Verkör­pe­rung sich ständig bewegt und formt. Das Gesicht ist eine form­bare Maske der sozialen Umstände.